Eine Person bedient ein Smartphone.

Alzheimer-Telefon NRW

Telefonisches Beratungsangebot bei Fragen zu Demenz und Pflege

Seitdem Tagespflegen und Betreuungsangebote aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen haben, sind viele Familien, die ihre an Demenz erkrankten Angehörigen zuhause pflegen, fast völlig auf sich allein gestellt. Um sie zu unterstützen, hat der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, sein Beratungsangebot ausgebaut. Das Alzheimer-Telefon bietet von Demenz Betroffenen und pflegenden Angehörigen sowie Fachpersonal und Ehrenamtlichen zu festen Zeiten wochentags und am Wochenende telefonische Beratung und persönliche Gespräche an.

Individuelle Beratung

Das Team des Alzheimer-Telefons berät die Anrufenden individuell und kompetent zum Thema Demenz und Pflege. Dabei kann es um Unterstützungsangebote gehen, um Fragen zu Gedächtnisstörungen, der Alzheimer-Krankheit und anderen Demenzformen sowie zu Diagnostik und Therapien. Die Berater*innen geben auch Tipps zum alltäglichen Umgang mit demenzkranken Angehörigen. Bei Bedarf gibt es auch schriftliche Informationen über Möglichkeiten der ambulanten Pflege und stationären Versorgung sowie zu lokalen Unterstützungsangeboten, Selbsthilfegruppen und den Alzheimer Gesellschaften in NRW.

Telefonnummer und Sprechzeiten

Das Alzheimer-Telefon ist unter der Nummer 0211 240 869 10 zu erreichen (Dienstag von 12 bis 16 Uhr, Donnerstag von 12 bis 16 Uhr, Samstag von 13 bis 17 Uhr und Sonntag von 10 bis 14 Uhr).

Selbsthilfe per Videokonferenz

Auch ein Austausch mit anderen Betroffenen ist möglich. Dafür bietet der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften eine Online-Selbsthilfegruppen. Interessierte können sich beim Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe (KoPs) von Alzheimer NRW melden und erhalten den Zugangscode für eine Video-Plattform. Jeden Donnerstag um 15 Uhr können sie sich dann per Videokonferenz mit anderen Menschen austauschen, die auch Angehörige mit Demenz pflegen.

 

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